Exkrementation
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Hier die Vollstreckung einer Exkrementation in einem Massenexkrementorium aus der Zeit der Religionsstreitigkeiten. Alles unter Aufsicht des Erzmetropoliten. Als „symbolische Henkersmahlzeit“, da der Exkrementierte anschließend für die Kirche „tot“ ist, wird ihm ein überdimensionierter Hähnchenschenkel gereicht (auf dem Bild gut zu erkennen).
Die Exkrementation wird nicht nur gegen Häretiker, Kotzer und andere kirchenfeindliche Subjekte verhängt, sondern gemäß dem Grundsatz der Einheit von Staat und Kirche auch gegen scherzherzogliche Untertanen, die gravierend gegen die kalauische Gesellschaftsordnung verstoßen haben; sie stellt insofern das geistliche Gegenstück zur Ekelhaft dar. Berühmte Opfer der Strafe sind etwa der zeitweilige Gegenscherzherzog Elbraham der Lustige sowie die Rädelsführer des Großen Kalauischen Gutmenschenaufstands von 1848.
Siehe vielleicht: Zusammenscheißen
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