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Kölle

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Kölle ist ein Begriff für einen kleinen Ort im nördlichen Ruhrgebiet. Es soll die angebliche Heimat von dem Detektivkamel Kölle Komquist sein. Kölle wurde etwa 1416 n. Kr. gegründet und liegt immer noch so abgelegen, dass ein längerer Aufenthalt extrem langweilig ist. Besonders in der großen Vortragshalle, nach dem Ort schlicht "die Kölle" genannt, soll es so langweilig sein, dass "die Kölle" zum geflügelten Wort für einen furchtbar öden, von langweiligen Rednern bewohnten Ort geworden ist. Beliebter Spruch: "Dafür kommst du in die Kölle".

In der Remoussaince wurde Kölle dann plötzlich zum beliebten Reiseziel. Grund war laut Reiseführer die "idyllkorinthisch gestaltete Reformationshalle mit den umliegenden Obstplantagen". Die Leute, welche im mittleren Mittelalter noch furchtbare Angst vor der Kölle gehabt hatten, wollten nun unbedingt dahin (vorausgesetzt sie lebten noch). Wer die Reisekosten bezahlen konnte - etwa 20.000-30.000€, damals noch in Datteltalern - wurde alsbald enttäuscht, denn Kölle hatte sich nicht sehr verändert. Aus Scham, sich zu blamieren, pries man den Ort weiterhin als ideales Urlaubsziel an.

In der Aufgeklärung schließlich wurde der Betrug der Reisefirmen offenbart. Deren Besitzer hatten sich jedoch schon nach Brasilien abgesetzt, wo sie bis an ihr Ende glücklich lebten. Kölle wurde vergessen und ist heute nur noch über eine Strasse in Wanne-Eickel zu erreichen.

Kölle ist zwar nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Kurzform von Köln, ist aber genau so Langweilig.

Technische Daten

Name Kölle
Größe ca. 15qm
Einwohnerzahl ungefähr 7, plus/minus 5
Bürgermeister Erwin Teufel
Regionale Bedeutung gleich Null
Wirtschaft Einige Schwefelminen, Mistgabelproduktion, geheimes unterirdisches Koordinationszentrum des JAMBA-Institutes