Kamel-Observer
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--Palm Kunkel 16:32, 29. Nov. 2008 (CET)
Das Kamel-Observer ist ein in Dresden ansässiges Kaufmannskamel, das als sozial eingestelltes Mitglied der Spaßsekte FDP mit wechselndem Erfolg mit versklavten Kamelen handelt.
Gerüchten zufolge ist es seit über drei Jahren im Geschäft, allerdings kommt es alle paar Monate schon mal vor, daß das Kaufmannskamel den Schlüssel zu seiner Kamelhandlung verbummelt und dann einfach ein paar Meter entfernt unter einem anderen Namen einen neuen Laden eröffnet. Das alte Geschäft bleibt in diesen Fällen einige Monate verwaist, bis es durch Zufall den Schlüssel wiederfindet und dann mit den kärglichen vorgefundenen Kamelüberresten einen Ausverkauf veranstaltet. Was mit den in den Geschäften abgelegten aber noch nicht abgeholten Kamelbildern passiert, bleibt ungeklärt. Wahrscheinlich bleiben sie verwaist. Ein solcher Laden war zum Beispiel Kamel-Guru. Andere ältere Geschäfte sollen bestanden haben oder noch bestehen, aber diese sind noch nicht einmal der sonst allgegenwärtigen Kamelgewerbeaufsichtsadministration bekannt. Jedoch bekam Kamel-Observer in letzter Zeit Probleme mit eben dieser, so dass es für einen Monat ins Exil ging. Darauf kehrte es zurück, um in der Adleraugenkamelstraße 747 ein neues Geschäft zu eröffnen. Nachdem ihm dieses prompt geschlossen wurde, richtete es einfach nebenan im Haus 748 einen neuen Laden ein.
In seiner Freizeit spielt Kamel-Observer gerne mit einigen seiner aus seinem Kamelhandel stammenden Sklavenkamelen eine sektiererische Schachvariante: lebendiges Gotisches Kamelschach. Da nun ein Kamel einfach andere Ausmaße einnimmt als eine herkömmliche Schachfigur und vor allem länger als breit ist, ist es doch nur verständlich, dass somit ein gotisches Kamelschachbrett viel breiter als lang ist, oder so. Sonst würden doch die Kamele gar nicht auf das Schachbrett passen! Und da Kamel-Observer andere Kamele sehr mag, möchte es möglichst viele Kamele zum Spielen einsetzen. So hat es sich extra neue Figuren für seine Schachvariante ausgedacht, zum Beispiel das Januskamel.
Kamel-Observer glaubt nun, da sein Kamelschachbrett viel breiter ist als das anderer Kamele, dass dies den Neid anderer Kamele weckt, zum Beispiel den eines nichtsnutzigen Informatigers aus Berlin, der es seit 6 Monden von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang und auch zu Zeiten, in denen ein normales Kamel besser Bubu machen sollte, aus der Ferne beobachtet und heimlich teuflische Messen mit anderen Kamelen feiert (sogenannte Schickzirkel, da diese Kreise ihm ab und zu einen Brief schicken). Kamel-Observer denkt nun, dass diese Schickzirkel auch der Kamelgewerbeaufsichtsadministration einen Brief geschickt haben und deswegen in letzter Zeit seine Geschäfte laufend geschlossen werden. Es hat sich jetzt entschlossen, in das Gotische Kamelschachparadies auszuwandern und will, um seine dortige Aufnahme zu gewährleisten, zuvor seine gesamte Korrespondenz mit dem Schickzirkel verbrennen, da diese sonst negativ auf sein Karma abfärbt. Das wird aber leider etwas schwierig, da es seinerzeit alle seine Antwortschreiben in unbrennbare Marmorblöcke hat meißeln lassen, die es dann mit der Post verschicken ließ. (man gönnt sich ja sonst nichts)



