Komel
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Ein Komel ist eine komische Abart von einem Kamel, der häufig zu Verwechslungen führende Name entstand in der dreikommasiebten nordostfriesischen Lautverschiebung, wo diese Höckertierchen wohnen.
Aus diesem Grund rufen die Komele bei der Brunft lautverschobenerweise nicht wie normal Uhubrpfaaaaajaaa!, wenn sie sich pahren, sondern eben Ohobrpfooojooo. Diese häufige Lautäußerung findet sich heute noch in norddeutschen küstennahen Dialekten in gewohnheitsmäßig regelmäßig ausgestoßenen Wortfetzen wie - egal ob Nebel oder nicht - "Och jooh" (der nachgeahmte Laut des Nebelhorns) oder - tags wie nachts - "Moooojon, moooojon!", wobei wegen der atemraubenden Länge des ersten vierfachen o-Lautes der letztselbige aufgrund der siebenundvierzigsten Lautverschiebung entfällt.
Da die Komele im Unterschied zu den Kamelen einen Kopierschutz haben, hilft es ihnen wenig, auch wenn sie dabei kameliges Vergnügen haben, sich in der Brunftzeit zu kopieren, was der Komelöologe fachsprachlich als kopulieren bezeichnet. Denn wegen dem Kopierschutz ist das Kopieren nicht möglich, und die Rasse ist deswegen eminent vom Aussterben bedroht. Es ist also fast ein Wunder, dass es sie noch gibt - jedoch, man höre und stöhne:
Einzig der Umstand, dass - vermutlich durch den nahegelegenen Hamburger CCC (Copierschutz Cracker Club) - manche Komele den Kopierschutz knacken können, kommt es zu vereinzelten Verfielvältigungen von Komelen, den sogenannten kleinen Kometchen und Kojungtionen, die den Bestand der Art auf einem geistig und zahlenmäßig absolut dem von ihnen bewohnten Flachland entsprechenden niedrigen Niewo eher schlecht als recht garantieren.

